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Verlorene Stadt mit LiDAR entdeckt

Eine Fülle neuer Informationen über eine verlorene Stadt in Ecuador wurde enthüllt mithilfe von 3D-Laserscanning, wie ein BBC-Bericht meldet. Die mit einem LiDAR-ausgestatteten Flugzeug gefundenen 2,500 (zweitausendfünfhundert) Jahre alten Ruinen verändern bereits die Sichtweise von Wissenschaftlern auf amazonische Stämme. 

Obwohl traditionell angenommen wurde, dass sie in kleinen Gruppen ein recht einfaches Leben führten, deuten die Erkenntnisse nun darauf hin, dass sie größere Städte mit bis zu Hunderttausenden Einwohnern gebaut haben könnten. 

Trotz der Überwucherung durch Pflanzen und Bäume konnte LiDAR 6,000 (sechstausend) rechteckige Plattformen bei einer Luftaufnahme über 300 Quadratkilometer identifizieren. Mit jeweils 20 x 10 Metern Größe und in Gruppen von drei bis sechs angeordnet, sollen diese entweder Häuser getragen haben oder für Zeremonien im Zusammenhang mit Religion oder anderen einflussreichen Glaubensvorstellungen genutzt worden sein. 

Dank LiDAR wurden auch antike Wasserwege sowie Blockaden zwischen bestimmten Plattformen entdeckt, die als absichtliche Hindernisse gegen Eindringlinge angesehen werden. Erste Hinweise wurden in den 1970er Jahren gefunden, doch 3D-Scanning hat die Untersuchung des Standorts auf ein völlig neues Niveau gehoben. Wer weiß, welche verborgenen Schätze LiDAR als Nächstes entdecken wird?! 

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